LOADING

Follow me

Es ist zum Haare raufen!
13. September 2015|Videogalerie

Es ist zum Haare raufen!

Um eine Chemo kam ich also nicht herum, für die ich mir einen Port einsetzen lassen habe. Es gab Komplikationen, aber alles ist gut gelaufen. Im Tagebucheintrag Erste Vorbereitungen für die Chemo – Hurrai! kannst du darüber lesen.

Ich hatte also schon 3 Mal eine Chemo mit Paclitaxel hinter mir und vertrug es bis dahin erstaunlicherweise seeehr gut! So, als sei nix gewesen… Die Haare fielen natürlich aber trotzdem aus. Deshalb machte ich vorher noch einmal schnell ein paar Fotos mit Kathrin. Direkt zu den Ergebnissen des FOTOSHOOTs bitte >>hier<< klicken.

Mir wurde der Befund bekanntgegeben, dass ich keine BRCA-Mutation habe, was sie aufgrund eines technischen Fehlers 2 Tage später revidiert hatten… Ich bin BRCA1-Genmutationsträgerin! Möpse neu, Eierstöcke raus? Wir werden sehen!

Und meine Mutter ist nach 5,5 Jahren, jetzt mit 55 Jahren, erneut an Brustkrebs erkrankt. Im Tagebucheintrag F***, Familie, Fehler, Foto, Film, Festival, Fiffi und Furzfrisur… äh, Kurzfrisur… quatsch… Glatze! Eine Odyssee habe ich darüber geschrieben.

Knapp 2,5 Wochen trug ich einen Kurzhaarschnitt, den ich aufgrund des Haarausfalls dann mit Bravour zu einer Glatze rasierte…

Alles sehr viel für 2 Monate… Aber ich war seit Beginn an positiv gestimmt und hatte meinen Galgenhumor und das Lachen nicht verloren…aus allem machte ich weiterhin das Beste!!! Und mit meinen Freunden um mich herum war alles nur halb so wild…

Deshalb möchte ich dir gern ein kleines Video zeigen, was den Titel: „Es ist zum Haare raufen“ trägt… viel Spaß beim Anschauen und Lachen!

 

Und, wie findest du das Videos?

Wie bist du mit dem Thema Haarausfall umgegangen bzw. was würdest du tun, wenn du weißt, dass dir bald die Haare ausfallen?

Bist bzw. wärst du eher der Perücken- oder Mützen/Tuch-Typ?

4 comments
Share

4 coments

  • Franzi
    14. Dezember 2015 at 16:24

    Hi Ulrike,
    Ich hab meine Haare noch vor meiner ersten Chemo gespendet. Da haben sie wenigstens noch jemanden etwas gebracht. Ich sehe es als Unterstützung der Chemo,dass ich Menge Haare vorher abgeschnitten habe. Ausgefallen sind sie zwei Wochen nach der ersten Chemo, dann habe ich sie komplett rasiert. Jetzt, eine Woche nach der zweiten Chemo ist Sucher schon die Hälfte meines Kopfes glatt und ich finde, es sieht super aus. Ob der kühle trage ich Mützen, aber ich hab auch ne Perücke, ich mein, wann im leben kann man denn sowas probieren? Und wenn ich mal nen schlechten Tag hab, rauf mit dem knallroten Fifi (ich bin blond).
    Liebe grüße

    • Ulrike
      14. Dezember 2015 at 17:06

      Hey Franzi,

      RESPEKT! Großartige Spende… Klasse! Ich glaube meine wären zu dünn für sowas gewesen!!! Haha…
      Klar…ich trage seit einiger Zeit auch schon Mützen, davor ja Tücher… aber zu einer Perücke fühle ich mich bis heute nicht hingezogen…dachte auch immer so: zieht doch bestimmt durch die Löcher?! Oder?…
      Aber so ein Alarm-Fiffi ist bestimmt mega geil!!!

      Na dann…ab dafür!Tschaka und alles Liebe dir!

      Liebe Grüße!

  • Kerstin Küllstädt
    1. August 2018 at 16:17

    Hallo Ulrike,
    bin so beim rum- Zapping auf deinen Blog gestoßen:))
    Ich habe vor sechs Wochen die Diagnose“ der kleine Scheisser“ in meiner Brust bekommen. Vor ein paar Tagen dann den Port einsetzen lassen und am Dienstag gehts mit Chemo los. Tja mir ist ehrlich zweierlei zumute und mit meinen Haaren bin ich echt eitel-bin mit einer sehr feinen Matte gesegnet und hab die jahrelang gezüchtet um sie dann mit Extensions noch etwas dichter zu machen. Ich mag meine Haare wirklich und bin bei der Nachricht doch Chemo machen zu müssen ( bin Hochrisiko) fast durchgedreht! Da hab ich das erste Mal wirklich bitterlich geweint.
    Ich arbeite seit fast 30 Jahren mit Krebspatienten zusammen, aber jetzt auf der anderen Seite zu stehen ist Scheisse! Hab jetzt einen Fiffi zu Hause , so eine Haarpracht wie ich sie immer gerne gehabt hätte und trotzdem noch ein Tuch drüber weil, es sind halt doch nicht meine. Hab mich mit Mützen und Turban eingedeckt, nenne etliche Tücher mein Eigen und habe echt Schiss davor mich das erste Mal mit Glatze zu sehen.
    Mein Mann sagt, dass ich ein so wunderschönes Gesicht habe, dass ich wegen ihm gar nichts auf der Glatzte bräuchte- das sagt er jetz, jetzt hab ich auch noch Haare. Aber dann im worst case ?
    Ich weiß nicht, wie das dann so wird und vielleicht find ich mich ja dann ganz cool aber im Moment brauch ich die Perücke auf der Kommode-zur Sicherheit, falls ich mich total entblößt und entwürdigt fühlen sollte- so lang bis ich mich an den Glanzkopf gewöhnt habe.
    Das alles um weiterleben zu können, auf den Hochzeiten meiner Töchter tanzen zu dürfen und das Ende des Studiums meiner Ältesten miterleben zu können- sie hat mir versprochen noch vor meinem Renteneintrittsalters damit fertig zu werden. ( bin 53)
    Ich hab soooo viele tolle Menschen an meiner Seite und für die und den Rest meines bescheidenen Lebens muss durchhalten, getreu meinem Motto: Geht scho, weil schlimmer geht immer!

    Ich hoffe du bist gesund und bleibst es auch! Das Leben ist manchmal ein Arschloch aber wer hat uns eine Garantie für: „und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende“ gegeben?

    Liebe Grüße, Kerstin

    • Ulrike
      5. August 2018 at 11:08

      Hallo Kerstin,

      entschuldige, dass ich jetzt erst antworte. Vielen dank für deine Zeilen… schnell vorab: wir haben alle ein Lebensende, aber wir bestimmen – auch bei allem Mist, der einem passiert – wieviel und wie lange wir glücklich sind!
      Ich finde du machst das gut, sicherst dich ein wenig für den worst case ab und bleibst aber offen. Ich hatte auch ein paar Fiffis probiert… aber was da so im Kassenleistungsangebot war, frustrierte mich sehr, also schuf ich mir über die Zeit zig unterschiedliche Tücher an… das reichte mir vollkommen und war hingegen einer Perücke einfach super komfortabel.
      Schau einfach wonach dir in diesem Moment ist. Und häng dich nicht allzulange am Ärger auf die Haare zu verlieren. Sehe es als Projekt: was kann ich alles so machen (Tücher, Fiffi, Schminke) und kaum hast du dich umgesehen, wachsen sie auch wieder und man kann wieder vieles ausprobieren. Versprochen, das hat man dann gabz schnell vergessen… ich muss mir schon wieder seit 2 Jahre Gedanken machen, welchen Schnitt ich mir beim nächsten Friseurbesuch schnibbeln lassen will usw. Ich habe so dünnes flatteriges Haar… und seit der Glatze brauche ich gar keine langen Haare mehr. Maximal Bob passt am besten… und sehen viel voller aus und so…
      Lange Rede… halt die Ohren steif! Zieh das mit erhobenem Haupt durch. Sei stark, aber gestehe dir auch Schwäche und Tränen zu, bleib optimistisch und zieh aus allem etwas Positives… dann wirst du dem Wichser keine Chance geben, dich und deine Ängste zu kontrollieren. Genau: schlimmer geht immer! Wie du sagst.
      Halt dich an deine tollen Menschen im Umfeld! Ihr rockt das gemeinsam…
      Erstmal einen entspannten Start in die Behandlung dir! Tschaka! Immer tief durchatmen… alles wird gut!

      Mir geht es gut soweit. Bin seit 2 Jahren wieder im Job und habe diesen Monat sogar die Koodination meines Vereins übernommen. Es geht weiter… immer verrückt, aber vorwärts.

      Ich drücke dich von der Ferne!

      Ulrike

  • Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Hi, ich bin Ulrike...

    ...erst war da die Diagnose: Brustkrebs! Ich nenne es mit etwas Galgenhumor: Mopstollwut!

    Das Lachen bleibt. Es ist die beste Medizin. Lach mit mir mit!

    Was die Mopstollwut mit mir macht und ich mit ihr... Das könnt ihr in meinem Blog lesen!